Ü 60 – gegründet 2015

Der TSV Weilheim bietet seinen Mitgliedern und Freunden neben den wöchentlichen Trainingseinheiten immer wieder  gesellige Highlights an. Nichtmitglieder und Gäste sind immer herzlich willkommen.

Rückblick – Vom Radsattel ins Bergwerk (Juniprogramm) Die Ü-60er des TSV Weilheim und die Radlergruppe des Senioren Forums erlebten vier abwechslungsreiche und tolle Tage am Drauradweg, am Weissensee und im Bleibergwerk.

Um 5 Uhr starteten wir über Füssen, den Fernpass und Brenner ins Pustertal nach Toblach. Am Bahnhof begann für die Radlergruppe die erste Etappe. Bei einem Abstecher in die Altstadt von Lienz trafen wir die Wandergruppe. Bis ins Hotel nach Oberdrauburg hatten wir die ersten 70 km heruntergestrampelt.

Das Schlechtwetterprogramm führte uns am zweiten Tag nach Spittal ins Schloss Porcia mit dem Museum für Volkskultur. Zu Beginn der Besichtigungsrunde rutschten wir mit Pantoffeln auf einem 200 m² großen Kärntner Luftbild über die Seenplatte von Wörther-, Millstätter- oder Faaker See und die Berggipfel im Tauerngebiet. Über 80 000 Gegenstände des Alltags gab es danach zu bestaunen. Ein 3 D-Flug über den Kärntner Nationalpark und die Hohen Tauern ließ uns in die Bergwelt entschweben.Das Museum war so spannend und interessant, dass für einen Bummel im Städtle fast keine Zeit mehr blieb. Denn wir waren ja noch wo angemeldet.

Im Bergwerk in Bad Bleiberg rutschten wir nach der Einkleidung in Dreiergruppen 68 Meter in die Tiefe mit konstant bleibenden 8 Grad Wärme. Unser Bergwerksführer berichtete, dass bereits seit ca. 1300 dort Blei abgebaut wurde. Mit dem Gezähne, (Hammer und Meißel) trieb man einen 150 cm hohen und 50 cm breiten Stollen entlang der Erzader. Das Streckensystem ergibt heute zusammen eine Länge von 1300 km.

1951 stieß man beim Bohren in 640 m Tiefe auf eine 29 Grad warme Wasserader, und so war die Idee für das Thermalbad und die Kurstadt Bad Bleiberg geboren.

Beim gemütlichen Abend mit Liedern und vielen Witzen blieb kein Auge trocken. Alle waren sich einig, dass der Regentag optimal genutzt wurde. „ Des Älles hettet mir mit am Rädle et gsäh“ meinten Anne und Irene.

Am Weissensee war die Wandergruppe bereits im Sessellift zur Naggleralm unterwegs, als die letzten Räder ausgeladen wurden. Oben auf der Alm wartete die Belohnung: ein großer Teller Kaiserschmarren mit 6 Gabeln. Über den Naggler Hof gelangten sie zurück zum See und nach einer Bootsrunde brachte Matthias sie zurück ins Hotel.

Selbstständig in kleinen Gruppen erkundeten derweil die Radler die Gegend des auf fast 1000 m Höhe liegenden und über 12 km langen höchstgelegenen Kärntner Badesees.

Im Winter friert er zu und wird zu einem Eldorado, v. a. für holländische Schlittschuhläufer und Eisstockspieler.

Über den Panoramaweg verließen wir nach einer kleinen Stärkung das Tal, und eine kurvenreiche und gefährliche Abfahrt hinunter nach Greifenburg lag vor uns. Nach über 300 m Höhenunterschied, auf z. T. steinigem Untergrund, war Sigge sichtlich entspannter, als er zum Fototermin über dem Drautal bat. Frühzeitig erreichten wir unser Quartier, und es blieb noch etwas Zeit zur Entspannung oder zu einer Wanderung zur Burg.

Der 84-jährige Sepp sorgte für gute Unterhaltung am Abend. Unser Wirt mit seiner Schnapsprobe und dem abschließenden Scheidebecher taten ihr Übriges.

Die E-Biker hatten Vorteile auf der letzten, ca. 60 km langen, ansprechenden Etappe Richtung Spittal. Immer wieder führte uns der Weg hinauf zu den anliegenden Dörfern und Höfen.(Nicht wie bei Sigge eigentlich üblich „emmer älles eeba“).

In einem Bauernhof stand schon unser Bus, und nach einem Most mit einer Brettljausen oder Schlemmerplatte war auch Kurt zufrieden. Die Damenwelt kaufte im Bauerhof ordentlich ein, und so ging auch Käthes Wunsch vor der Heimfahrt über die Tauernautobahn noch in Erfüllung.

Es war eine rundum gelungene Ausfahrt der 38 Radler- und Wanderfreunde.

Am Montag, den 15. Juli war das Sommer-Grillfest am Egelsberg beim Hobbyclub. Nach einer gemütlichen Radel- oder Wanderrunde wurde am Schwenkgrill gebrutzelt.

Auf der Weilheimer Skihütte fand am Mittwoch, den 12 August ein TSV Oldie Berghock statt. Neuhüttenwart „Samba“ Wolfgang Büttner öffnete für alle Wanderfreunde das Haus.

TSV Ehrenmitglied Albert Englert berichtete den zahlreichen Gästen aus der Geschichte der Turnvereinsgründung 1893, des Schneelaufvereins 1929, der sporttreibenden Weilheimer Vereine TSV 1933 und der späteren Zusammenführung im Jahre 1946. Bereits 1930 gab es die erste Handballmannschaft.

Die erste Skihütte auf Gruibinger Markung wurde bereits 1949 eingeweiht.

Nach einem gemütlichgen Nachmittag vor der Hütte folgte die Wanderung über Häringen zurück.

Mit dem Rädle waren wir im August auch mit einem Umweg über Hattenhofen beim Weinfest in Kirchheim.

Euer Sigge

Kontakt

Abteilungsleitung:
Siegfried Lehmann
si.lehmann@arcor.de

Die TSV Oldies sicher ins Neues Jahr ?

Ein Jahr der Verordnungen und Einschränkungen mit für uns noch nie erlebten Folgen ist vorbei und eine Besserung ist nun hoffentlich auch in Sicht. An uns ü 60 ern hat es sicher nicht gelegen, dass wir zum Jahresende und - wechsel wieder in einen Lockdown müssen..

Ein Jahr ohne viel Freude und Spaß, ohne gemütliche Treffen und Ausfahrten, mit nur wenigen gemeinsamen Sportstunden ist zu Ende. Es gab fast keine Sportveranstaltungen, keine Stadt - und Vereinsfesten zum besuchen und sich dort zu treffen. Im September eine Ausfahrt ins Saarland und ein Nachmittag im Stadion waren die einzigen Aktivitäte die möglich waren. Isoliert haben wir die letzten Monate mit Abstand und Maske durchgestanden und gemeistert.

Doch es gab noch viel schlimmere Zeiten. Die Pest raffte allein in Weilheim vor fast 400 Jahren mit über 1500 Personen über die Hälfte der Bewohner hinweg. 200 Jahre später die Brechruhr über 200. Unsere über 80 Jährigen erinnern sich bestimmt noch. In ihrer Jugendzeit konnte man nur mit Marken für Brot und Wurst anstehen; sehr viel mehr gab es nicht! Gemeinsam haben sie dann angepackt und das sogenannte Wirtschaftswunder gestartet. "Gemeinsam sind wir stark!" Hebenbei haben sie den Vereinen wieder Leben eigehaucht oder neue gegründet. Die Hobbys und Sportarten mit Spaß und Freude miteinander erleben das hat sie angetrieben und hat sie bis heute vereint.

Nun, ein Jahr nach dem fast Stillstand auf hohem Niveau kommt etwas Licht ins Dunkel. Ein Impfstoff könnte eine Verbesserung bringen. Wir Senioren gehören aber weiterhin zur Risikogruppe.Mit Maske und Abstand zum einkaufen und hoffentlich auch bald wieder bei Treffen wird sicher noch weiterhin verordnet. Doch damit könnten wir leben!

Sich gegenseitig mit einen lieben Lächeln und freundlichen Worten unterhalten und aufbauen oder ermuntern, das ist zu jeder Zeit möglich und es tut so gut!

Bis zur gewohnten Normalität wird es ein langer Weg, den wir gemeinsam zurück legen müssen! Nur so kommen wir wieder aus dem Tal der Einsamkeit und trostlosigen Monate heraus.

Sigge hat diese freie Zeit genutzt und nebenbei für unsere TSV ü 60 er und der Senioren Forum Radlergruppe für den Sommer 2021 schon ein wenig geplant.

Im Mai könnte über das Fronleichnamwochenende 4 Tage die Saarlandreise wiederholt werden

Vom Montag 17. bis Do. 20. Mai planen wireine Fahrt mit Bus und Rad vom Rhein, der Loreley, durch den Husrück bis an die Mosel, natürlich auch mit einer Schifffahrt und Winzereinkehr.

Vom Di. 8.Juni bis Fr. 11. Juni wollen wir in den Bayrischen Wald zum Rösslwirt in Lam. Wir würden gerne u. a. Bodenmais, den Arber und Pilsen in der Tschechei besuchen.

Ein Sommerfest beim Hobbyclub mit Grillen und Musik könnte am Montag,den 12 Juli statt finden. Ihr seht, ein paar Termine wären schon verplant.

Doch zuerst brauchen wir unsere Gesundheit und die Sicherheit dass wir die Mitglieder und Gäste wieder zu Treffen einladen können.

Bleibt also gesund und fit. 

Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr freut sich euer TSV Oldie sigge


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